Hunderte Fanzines warten darauf, gescannt und aufgeladen zu werden!

Auf den Punkt: Corona Scheiße, Krieg Scheiße, Arbeit sowieso, und trotzdem habe ich mir in den vergangenen zwei Jahren den Arsch abgearbeitet, um PUNKFOTO völlig neu zu programmieren. Äußerlich hat sich wenig geändert, aber unter der Haube blieb kein Stein auf dem anderen.

Und seit gestern können nun nicht mehr nur Bilder, sondern auch viele andere Dateiformate archiviert werden – Fanzines, andere Dokumente und auch Audios. Habe hier Hunderte olle Fanzines, die noch gescannt werden wollen, ich lade nun regelmäßig was auf. Macht Euch auf was gefaßt!

Es gibt also gute Gründe, regelmäßig auf www.punkfoto.de vorbeizuschauen! Oder selbst neues Zeugs aufzuladen!

Bin ansonsten immer noch der “Nagel für Alles”, weil ich mich um alles kümmere – neben der Programmierung um Redaktionelles, Gestaltung, Trommeln, Scannen, Promo-Kacke und einiges mehr.

Was weitere Scheiße produziert: Weil ich mich nur noch um PUNKFOTO gekümmert habe, ist seit Januar wieder Hartz 4 angesagt. Die Spacken vom Jobcenter beeindruckt auch nicht, daß PUNKFOTO immer größer und vielfältiger wird. Stattdessen trampeln sie auf meinen Nerven rum. Arbeit ist ja eh schon Scheiße – aber total beschissen ist, trotz aller Ackerei vom Amt gequält zu werden. Das werden sie noch bereuen – das nur am Rande!

Die beeindruckt nur Kohle, am besten regelmäßig. Also denk mal drüber nach, ob Du PUNKFOTO monatlich mit nem Zwergenbetrag unterstützten kannst. Das wäre auch besser, als in einem Rutsch ‘ne größere Summe zu spenden.

Aber ganz egal ob Jobcenter oder täglicher Weltuntergang – meine gute Laune kann das nicht verderben. Ich mache weiter, nicht nur bei PUNKFOTO. Schließlich sind wir endlich im Jahr 2022 angekommen (“die überleben wollen”), und vor 22 Jahren habe ich garantiert, daß es in diesem Jahr wieder Chaostage geben wird. Was immer das in Zeiten wie diesen heißen mag.

Nun, die Welt gibt sich redlich mühe, dieser Ankündigung gerecht zu werden, aber auch ich habe noch ein paar Pfeile im Köcher, damit dabei bloß kein fieser Mix aus Selbstmitleid und Zähneklappern rauskommt. Heute schon gelacht? Wait and see!

Ich komme also auch ohne Deine Kohle gutgelaunt durch den Tag. Aber mit würde einiges erleichtern. Und dieses verdammt geile Projekt noch geiler machen.

Ich bin jetzt 61. Und werde auch weiterhin nix anbrennen lassen. Oder erst recht.

Ahoi –
Karl

1 Kommentar

  1. Hey Karl,
    good job! In meiner kleinen Großstadt gab es auch ein paar Zines, z.B. Report, Zappenduster und viele andere an die ich mich aus dem Kopf nicht erinnere. In den 80gern war es ein Medium (vor FB und WhatsApp) von wenigen. Was waren sonst Kanäle zu Punk? Ich wage eine Aufstellung:
    1. Leute kennen und sprechen (per Telefon oder persönlich – heute kaum vorstellbar aber damals täglich!)
    2. Fernsehen (Haste gemerkt – war ein Witz!) Außer einem 10:00 Uhr Film über Adverts gab es da pro anno einen Beitrag.
    2. Places to go. Konzerthallen, Kneipen, Plattenläden, in den Metropolen Modeläden.
    3. Regionale, überregionale und internationale kommerzielle Druckerzeugnisse. NME, Sounds, Spex, später Schädelspalter (H) , Tip (B),…
    4. Radio (haben wir nicht beide spätabends auf BFBS John Peel gehört?)
    5. Fanzines – mehr oder weniger gut gemachte S/W- Kopien. Hier sehe ich eine gute Möglichkeit die “History of Punk” sichtbar zu machen. Was war los, welche Bands waren angesagt, welche persönlichen, politischen, pubertären, pp-Themen haben uns damals bewegt?
    Kannste nicht einen eigenen Ordner dafür organisieren? Mit so Unterdateien für Bundesland, International,…

    Ich grüße dich mit dem originellsten Titel der mir Bekannt ist: “Kolonie der reuternden Seuchen” (erstanden im HydePark OS bei einem Black Flag Konzert ca. `83)

    Carsten

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