PUNKFOTO – das ist nicht nur eine Bildersammlung – sondern UNSERE GESCHICHTE! Und in wenigen Tagen geht’s in die nächste Phase – mit Geschichten, die der Punk in unser Leben schrieb! Wir alle sind die Autoren – also auch DU!

Nachdem vor einigen Wochen zusätzlich zum  Fotoarchiv ein Magazinbereich eingerichtet wurde, bekommt nun endlich auch Geschriebenes einen festen Platz auf PUNKFOTO. Es gibt ja zu vielen Bildern einiges zu erzählen, und wir alle haben Dinge erlebt, mit denen sich ganze Buchserien füllen ließen.

Und das Beste: Weil jede allgemeingültige Definition von »Punk« nur ein Lacher ist, funktioniert jede Annäherung an das Thema eh nur über die ganz persönlichen Motive und Geschichten. Punk ist nicht politisch oder unpolitisch, nicht gewalttätig oder friedlich, weder bloße Musikrichtung noch Bauwagenplatz – sondern am Ende immer DU! Alle Geschichten, die erzählt werden können, sind bloße Splitter des Ganzen – PUNKSPLITTER! 

Wie sollen diese PUNKSPLITTER aussehen? Auf jeden Fall geht es nicht darum, die »gute, alte Punk-Zeit« durch die rosa Brille zu betrachten. Wem in erster Linie zu Punk Sätze wie »Das waren noch Zeiten!« einfallen, sollte nicht schreiben, sondern zum Arzt gehen und sich auf Demenz untersuchen lassen. Geben wir lieber Butter bei die Fische: nichts beschönigen, sondern mit klarem Blick zurückschauen!

Folgende Vorschläge liegen ansonsten auf dem Tisch:

  1. Wenn Du zu einem FOTO aus dem Archiv was ERZÄHLEN kannst, dann schreib’s auf und schick’s uns! Ok, geht auch ohne Foto …
  2. Wenn Du bereits Deine Erinnerungen aufgeschrieben hast – dann schick sie uns! Wir veröffentlichen Auszüge daraus, und mit ein bißchen Glück findest Du auf diesem Weg einen Verlag!
  3. Wenn Du bereits ein Buch veröffentlicht hast, bringen wir gerne Auszüge auf PUNKFOTO – auch mit einem Link zur Bestelladresse! PUNKFOTO hat 1 Million Seitenaufrufe im Monat, das wird Deinem Buch auf jeden Fall weiterhelfen!

In der stilistischen Gestaltung bist Du übrigens frei – dokumentarisch, Kurzgeschichten, Erinnerungen, Interviews – alles geht! Und auch inhaltlich gibt’s keine Zwangsjacken: In Deine politische Meinung reden wir nicht rein, und ob Dich irgendwer für ein »Arschloch« hält, ist bei der Dokumentation von Zeitzeugen-Aussagen auch ohne Belang. Am Ende bilden ALLE Splitter PUNK – so wie es schon immer war! Um aber jedes Mißverständnis zu vermeiden: Rassistische Hetze oder andere Hassejakulate haben auf PUNKFOTO keinen Platz. Der Anarcho-Punk von damals hingegen, der über sein Skin-Werden erzählt, schon. Inklusive der politischen Folgen, die sich möglicherweise daraus ergeben haben –  jede Forderung nach ZENSUR prallt von uns ab!

Vom Vorteil ist ansonsten, wenn es im Archiv ein (möglichst querformatiges) Bild gibt, das zu Deinem Text passt – gib uns die Bildadresse, und wir packen das Bild zu Deiner auf PUNKFOTO veröffentlichten Geschichte! Wenn Du kein Bild findest, müssen wir uns eben einen visuellen Aufmacher zusammenfrickeln – mag jemand von Euch Punk-Storys mit einer Illustration oder Collage versehen?

Einen Teil der veröffentlichten Texte und Bilder/Collagen/Illus werden wir später übrigens in Buchform zusammenfassen, sofern die jeweiligen Urheber ihre Zustimmung geben!

Kommen wir zu den Gründen, warum Du vielleicht NICHT an PUNKSPLITTER mitwirken willst:

  1. »Ich kann mich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern!« – Das kann doch NIEMAND! Und es erwartet auch keiner. Schreib es einfach so von der Leber weg, fabulier drauflos, so daß das Erlebte für einen Moment wieder lebendig wird … das geht halt manchmal nur, wenn man das eine oder andere Detail (Dialoge z.B.) hinzuerfindet. Immer nach dem alten Proleten-Motto: »Was nicht passt, wird passend gemacht!«.
  2. »Ich möchte weder mir noch wem anders mit üblen Horrorgeschichten schaden!« Schreib unter Pseudonym! Ändere Namen und Orte! Schreib »alles frei erfunden« drunter, nenne es »Roman«. Das machen viele so. Stehen ja alle vor dem gleichen Problem.
  3. »Ich habe nichts Großartiges erlebt«. Was soll schon »großartig« sein? Atombombenweitwurf? Schreib, wie es bei Dir mit Punk losging, wie Deine Umgebung darauf reagiert hat. Warum es möglicherweise irgendwann reichte. Wie Du auf die Fresse bekommen hast. Wie Du Dich wie der letzte Idiot aufgeführt hast. All das sind wichtige PUNKSPLITTER!
  4. »Ich habe viel erlebt, aber kann nicht schreiben!« Kein Problem: Quassel Deine Geschichten einfach in eine Audiodatei und schick sie uns. Wir bringen das Ganze dann in Form!
  5. »Ich weiß weder wo ich anfangen noch wo ich aufhören soll. Alles durcheinander im Kopp.« Auch kein Problem: Wir führen ein Gespräch per Skype, nehmen es auf, und dann schrauben wir uns daraus was zusammen.

Klar ist ansonsten aber auch: Wir bringen zwar alles in veröffentlichungsreife Form, was Du uns schickst – aber veröffentlichen nichts, wozu Du uns nicht Deinen Segen gibst!

DANN LEG MAL LOS!

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